Was haben die Titanic und ich gemeinsam?

Jeder von uns kennt die tragische Geschichte der Titanic:

Das Schiff fährt mit voller Kraft auf den Eisberg zu. Da der sichtbare Teil des Eisbergs nur sehr klein und das Schiff außerdem unsinkbar ist, wird nur ein kleines Ausweichmanöver veranlasst bzw. dieses auch noch viel zu spät eingeleitet.

Sehr ähnlich ergeht es uns selbst!

 

Wenn wir jung sind, kann unser Körper viele unvorteilhafte Dinge (hoher Zuckerkonsum, Schlafmangel, evtl. Rauchen) kompensieren, ohne dass es uns auffällt, was unser Körper tagtäglich für eine Meisterleistung vollbringt, damit wir uns gut fühlen. Wir sind quasi „unsinkbar“.

Mit der Zeit treten aber häufig die ersten Symptome auf. Oft sind es Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Überforderung oder ein Gefühl der Erschöpfung. Anfangs gelingt es uns meist noch die Symptome zu ignorieren, aber irgendwann beginnen wir doch nach einer Lösung zu suchen. Vielleicht versuchen wir unsere Ernährung umzustellen, etwas mehr Sport zu treiben, vielleicht Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen oder gehen schlussendlich doch zum Arzt.

Doch das Symptom ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn wir uns nur auf das Symptom fokussieren, es vielleicht auch erstmal nicht so ernst nehmen, übersehen wir – wie der Kapitän der Titanic – dass der größte Teil des Eisbergs unter der Wasseroberfläche liegt. Das heißt, das sichtbare Symptom ist oft nicht das einzige Problem. Unter der Wasseroberfläche befinden sich die eigentlichen Ursachen.

So ist heute bekannt, dass fast jede chronische Erkrankung mit einer chronischen Infektion und einer Belastung von Toxinen und Giftstoffen vergesellschaftet ist. Steigt man noch tiefer ein, so entdecken wir meist hinter Symptom, Infektion und Toxinbelastung noch einen seelischen Konflikt, der die Basis des Eisberges weit unterhalb der Wasseroberfläche bildet.

Natürlich ist es sinnvoll das Symptom zu behandeln, um Erleichterung zu schaffen. Ziel der ART- bzw. PK- und MFT-Behandlung ist es jedoch, den Teil des Eisbergs zu behandeln, der unter der Wasseroberfläche liegt und oft nicht oder zu spät gesehen wird.

Interessanterweise sehen wir nach einer PK- oder MFT-Behandlung oft, dass der Körper nun in der Lage ist, lange gespeicherte Toxine loszulassen und diese versucht auszuscheiden. Die Reaktion kann mitunter so stark sein, dass der Köper von den freiwerdenden Toxinen regelrecht überschwemmt wird und es zum Beispiel zu Kopfschmerzen kommt. Eine solche Reaktion heißt Herxheimer-Reaktion. Um diese schon im Vorhinein abzufangen, sollten dem Körper immer genügend Toxin bindende Mittel zum Beispiel in Form von Chlorella-Algen zur Verfügung stehen. Ist es nun schlimm, wenn es zu einer Herxheimer-Reaktion kommt? Mitunter ist es unangenehm, aber es ist auch das Zeichen dafür, dass unser Körper wieder anfängt sich mit seinen Problemen zu beschäftigen, da tiefliegende Blockaden weggefallen sind. 

Wenn wir also die zugrundeliegende Ursache erkennen und bearbeiten, geben wir unserem Körper die Möglichkeit sich Stück für Stück wieder selbst mit den Belastungen, die sich oft über Jahre angesammelt haben, auseinander zu setzen, und so auch das Symptom wieder in den Griff zu bekommen.

Genau wie bei der Titanic ist auch hier Weitsicht gefragt, denn das was sich über Jahre aufgebaut hat, braucht seine Zeit, um wieder in „seine Ordnung“ zu kommen.