Das Modell der 5 Ebenen geht auf die Yoga-Lehre zurück und ist schon seit über 4500 Jahre bekannt. Es besagt, dass der Mensch nicht nur aus seinem physischen Körper und seiner Seele besteht, sondern dass mehrere „Körperschichten“ von physisch bis spirituell existieren.
Diese 5 Ebenen beeinflussen sich gegenseitig. Jede höhere Ebene hat einen organisierenden Einfluss auf die unteren Ebenen, während die unteren Ebenen die höheren mit Energie versorgen. Also haben zum Beispiel unsere Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf unsere Körperhaltung und umgekehrt.
Wir können also davon ausgehen, dass jede Ebene sowohl einen positiven – also gesunderhaltenden-, aber auch einen negativen oder krankmachenden Einfluss auf die anderen Ebenen haben könnte.
Ursachen für Erkrankungen können auf jeder Ebene liegen. Krankmachende Einflüsse auf den höheren Ebenen dringen nach „unten“ durch und werden dann als körperliche Krankheit sichtbar.
Ein gutes Beispiel für diesen Vorgang sind stressbedingte Rückenschmerzen. Psychische Belastungen wirken sich nicht nur auf unsere innere, sondern auch auf unsere äußere Haltung aus. Wärmetherapie und Massagen, also Behandlungen auf körperlicher Ebene, tun uns gut, aber letztendlich kommen die Rückenschmerzen wieder. Auch mit Medikamenten können wir die Rückenschmerzen kurzzeitig ausschalten, aber erst wenn wir den Grund für unsere psychischen Belastungen angehen – also auf der richtigen Ebene behandeln -, verschwinden auch die Rückenschmerzen nachhaltig.
Dabei ist wichtig zu erkennen, dass
- die wahrnehmbaren Symptome ihren Ursprung oft nicht auf der Ebene haben, auf der sie auftreten, und dass
- wir daher auf der richtigen Ebene ansetzen müssen, damit dauerhafte Besserung eintreten kann.